OPTI SEGELN IN SACHSEN

Störtebeker Opti Cup • Langstreckenregatta • IDJüM

Meine Sommer­ferien haben dieses Jahr eine Woche früher begonnen, da wir in Bayern zum Auftakt der HOW mit dem Störte­beker Opti Cup noch Schule hatten. Freitag, den 22.07.16, ging es nach der Schule auf nach Cuxhaven. Am Rande des Hafen­geländes auf einem großen Platz trafen nach und nach die Hänger und Motor­boote zum Verladen ein. Wir packten meinen Opti auf den letzten Platz des Trailers meines Trainers Harald Weichert. Am nächsten Morgen durften endlich auch wir mit einem anderen Schiff nach Helgoland fahren. Dort mussten wir erst unsere Unter­kunft suchen, dann uns für die Regatten anmelden und an­schließend warten, bis unsere Trailer vom Schiff gekrant wurden (meiner war der vorletzte). Natürlich mussten wir noch abladen und unsere Optis segelklar für den nächsten Morgen machen. Am Sonntag ging es dann mit dem Störte­beker Opti Cup los. Wir hatten an allen drei Tagen schönes Wetter, leider nicht viel Wind, aber dafür viel Strom. Mit dem Strom hatte ich leider nicht viel Erfahrung und kam damit nicht gut zurecht. Das sollte sich in den nächsten Tagen leider auch nicht ändern. Am Mittwoch machten wir Training bei mehr Wind. Donners­tags konnten wir endlich mal aus­schlafen, weil der Start der Lang­stecken­regatta auf 16 Uhr angesetzt war. Es war leider fast gar kein Wind. Wir trieben aber mit dem Strom trotzdem um die Düne und wurden nach 2 Stunden von unseren Eltern beim Ziel­einlauf direkt an der Landungs­brücke bejubelt. Am Freitag war wieder Training und am Abend hatten wir Vermessung für die IDJüM. Das Prozedere war ich vom letzten Jahr schon gewohnt und alles ging ohne Probleme durch die Vermessung. Bis zur Eröffnungs­feier am Sonntag waren wir jeden Tag auf dem Wasser. Montag morgen ging es dann richtig los. Nach der Steuer­manns­be­sprechung mussten wir unsere Boote fertig machen und uns anstellen zum Slippen auf den Strand. Als alle Boote im Wasser waren, schleppten uns unsere Trainer gemeinsam ins Regatta­gebiet. Bei 10-15 Knoten Wind konnten wir unsere drei Wett­fahrten zügig absegeln. Dienstag schafften wir bei wenig Wind nur eine Wett­fahrt. Mittwoch hatten wir dafür umso mehr, 20 Knoten. Nach einer Wett­fahrt mussten wir wegen schlechter Sicht wieder in den Hafen und es wurde AP an Land gesetzt. Nach­mittags wurde es etwas besser und wir fuhren für eine Wett­fahrt noch mal raus. Ab Donners­tag wollten wir die Final Races segeln. Ich war leider nur in der Bronze Fleet. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Bei starkem Wind und Wellen­gang warteten wir an Land auf Wetter­besserung. Es wurde aber nicht besser und nach­mittags war endlich Abbruch. Freitags waren die Bedingungen etwas besser, aber immer noch viel Wind und Welle. Wir schafften noch zwei Wett­fahrten. An Land mussten wir alles wieder verpacken, denn die Trailer gingen abends schon wieder aufs Festland. Wir hatten Sieger­ehrung und an­schließend Party. Am nächsten Tag war Abreise und großes Abschied­nehmen nach zwei Wochen auf Helgoland.
Nach genau vier Jahren im Opti blicke ich auf eine schöne Zeit zurück – mit vielen neuen Freunden, Segel­revieren und Erfahrungen. In diesen Jahren habe ich mehr erreicht als ich erhofft habe und habe immer noch viel Spaß am Segeln.

Euer David Holzmann   
ehemals GER 13208   
jetzt GER 211242    

Störtebeker Opti-Cup 23. bis 27. Juli 2016
Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft 31. Juli bis 06. August 2016
Weiterführende Links:
• Störtebeker Opti-Cup: www.opti-helgoland.de vor Helgoland.de
Facebook.com/StoertebekerOptiCup |
• Ergebnisse: Int. Deutsche Jüngstenmeisterschaft
• Ergebnisse: Störtebeker Opti-Cup